Vernissage 3.5. 15-18.00
Ein japanischer Künstler aus Dresden in Köln
Das Platzieren eines Objektes im Raum ist ein performativer Akt, den der Künstler mithilfe von Schablonen und Aquarellfarben in eine zweidimensionale Darstellung überträgt. So wird das klassische Sujet des Stilllebens um die ihm vorausgehende Handlung erweitert: das Arrangieren der Objekte. Diese Aktion hinterlässt auf Akatsuki Oguras Bildern eine Spur, indem die Abfolge der Bewegungen der handelnden Person sichtbar wird. Eine Figur erscheint in verschiedenen Phasen einer Bewegung, die im Moment ihrer Darstellung bereits vergangen ist. Im Bild überlagern und verdichten sich diese Zeitebenen; als Speicher der Erinnerung fixiert es den vergangenen Moment und wird für den Betrachter in diesem Sinn zu einem Still-Leben.
Akatsuki Ogura, geboren 1978 in Hyogo Japan, studierte Malerei und Grafik an Kyoto College of Art, Kyoto University of Art and Design und der HfBK Dresden als Meisterschüler bei Prof. H. P. Adamski. Mitglied im Künstlerbund Dresden e.V.. Er lebt und arbeitet in Dresden.
