Michael Mader | Problemkörper

Die „Problemkörper“ sind ein sechsteiliges Ensemble von Keramikskulpturen, deren Formensprache an technische oder architektonische Konstruktionen erinnert. Ihre strenge Geometrie lässt an Maschinenteile denken, die zu einem übergeordneten System gehören. Eine mögliche Funktion der Objekte lässt sich nur erahnen. Hinweise darauf geben Titel wie „Atem“, „Speicher“, „Container“ oder „Stimme“. Das zentrale Thema der Werkgruppe ist die Funktionsunfähigkeit, die mit dem Versagen des Körpers einhergeht. Der damit verbundene Verlust von Handlungsmöglichkeiten wird zum Problem und wirft uns zurück auf das  Bewusstseins.